2019 09 25 Besinnung 02Bevor ich mit meinem diesjährigen Bericht starte, möchte ich doch mal was zu den Veränderungen in den letzten Jahren sagen. (Schon eher Jahrzehnten ).

Ich kann mich noch erinnern, wie wir früher mit der gesamten Schule ( ich spreche hier von vor 26 Jahren ) gemeinsam in die katholische Kirche gingen und das Schuljahr gemeinsam begannen. Damals gab es noch nicht viele andersgläubige Mitschüler.
In Goldbach wurde dann nach evangelisch und katholisch getrennt – also Jahre später – die andersgläubigen Schüler und Schülerinnen wurden von einem Lehrer im Schulhaus beaufsichtigt, nahmen also nicht an den Gemeinsamkeiten teil.

Ach, was mich damals am Anfang gestört hatte, war, dass in der Kirche geklatscht wurde. Das gab es zu meiner Zeit nicht, der Pfarrer hätte sich gewaltig echauffiert.

Nun ist alle anders – hoffentlich auch besser.

Jetzt gibt es eine gemeinsame Besinnung, in der sich jeder, aber auch wirklich jeder, einbringen kann und seinen eigenen Stellenwert erkennen kann.

Etwas verspätet in diesem Schuljahr trafen sich alle Schüler/Schülerinnen und Lehrer/Lehrerinnen gemeinsam in der Aula.
Frau Wawrowicz, Pfarrer Kolb und Herr Konrad hatten selbige vorbereitet.
Pfarrer Kolb eröffnete die Besinnung. „Von guten Mächten behütet" wurde als Lied gesungen, denn:
Egal, welcher Religion wir angehören, es gibt immer gute Mächte, die uns behüten und beschützen.

Eine anschließende Geschichte, in der es um Regen, Regentropfen und Farben ging, belebte die Besinnung. Es ging darum, dass sich diese Farben irgendwann mal alle trafen und jede behauptete, dass sie die wichtigste wäre.
Grün die Natur, die Erde
Blau der Himmel, das Wasser
Orange die Fröhlichkeit
Schwarz Farbe der Nacht
Gelb die Sonne
Rot das Blut, das leben, die Liebe, die Tapferkeit
Weiß die Stille, die Gedanken, innerer Frieden

Fazit: Alle Farben sind wichtig, sie sind andersartig, ebenso wie wir alle anders sind, aber auch einzigartig.
Und am Ende ergaben alle Farben einen Regenbogen, als sie sich ängstigten und der Himmel zu ihnen sprach: Reicht euch die Hände und kommt zu mir.

Der Regenbogen ist das Zeichen des Friedens. Es wäre toll, wenn wir alle an einem Strang ziehen könnten.

Ein Abschlusslied beendete die Besinnung. Und nun:

ALLES GUTE IM NEUEN SCHULJAHR!!!

Kerstin Wobschall

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