2018 06 08 Projekttage 25Wie es bei uns an der Schule so üblich ist, machen wir alle zwei Jahre Projekttage. Sinn und Zweck der Angelegenheit ist, dass die Lehrer verschiedene Aktionen anbieten, bei denen sich die Schülerinnen und Schüler anmelden können. Meist handelt es sich um Aktionen, bei der die jüngeren Schüler genauso teilnehmen können wie die älteren und es so zu einem besseren sozialen Austausch untereinander kommt. Man lernt mal Mitschüler kennen, mit denen man normalerweise weniger zu tun hat. Das Ganze macht Spaß, es kommt am Ende teilweise ein tolles Bild, ein neuer Zaun oder eine neu eingerichtete Bibliothek dabei heraus.

Diesmal erstreckten sich die Projekttage auf zwei Tage und zwar auf den Mittwoch und den Donnerstag vor den Pfingstferien. Am Freitag soll eine gemeinsame Präsentation stattfinden um dann anschließend entspannt in die Ferien zu gehen.

Folgende Projekte wurden angeboten:

Einige werde ich weiter unten etwas näher erläutern.

- Action bei der Feuerwehr
- Fahrradwerkstatt
- Ringen
- Schülerbücherei
- Wir bauen einen Holzzaun am Schulgarten
- „Verrückte, schöne Geschichten", Kunstprojekt
- Pausenhof gestalten
- Spielfiguren für den Pausenhof erstellen
- Firmenbesichtigung Kerzen Wenzel
- Rund ums Pferd
- Stepptanz im Ludwigstheater
- Jazz-Modern-Dance
- Pimp your shirt – Gestalte dein T-Shirt neu
- Miteinander reden – wie versteht mich der andere besser?
- Abenteuer und Spiele in der Natur
- Buddha-Bowl – wir kochen den neuen Food-Trend
- Was lebt am und im Wasser?
- Lego-Roboter bauen und programmieren
- Actiontheater mit Hutbau

Feuerwehr:
Ihr lernt, wie man Türen beim Einsatz eintritt oder aufhebelt. Ihr dürft ein Labyrinth aus Gängen in Käfigen mit Bekleidung durchgehen, um den Ernstfall eines Hausbrandes realistisch nachzustellen. Ihr steigt mit dem Rettungskorb auf circa 30m Höhe auf. Ihr seht euch Kellerräume mit dem Schlauchreiniger und-aufroller, sowie Aufzüge für die Giftunfälle an. Und zum guten Schluss könnt ihr noch Sportgeräte testen. Also, klingt nicht schlecht, macht sicherlich Spaß.

Hutbau:
Darunter kann man sich im ersten Moment eigentlich nicht viel vorstellen. Hier also die Beschreibung: Kleine Aufwärmspiele erwarten dich, kleine Theaterszenen rund um den Hut werden eingeübt und du erstellst Hutprojekte. Na, dann lass dich mal überraschen.

Fahrradwerkstatt:
Wir reparieren und putzen ( vielleicht schon lange nicht mehr geschehen ) unsere Fahrräder und machen sie fit für den Frühling. Außerdem lernen wir, wie man Reifen flickt. Zum Abschluss findet ein kleiner Wettbewerb in Form eines Hindernisparcours statt. Hier kannst du zeigen, wie gut du dein Bike beherrscht.

Miteinander reden:
Was hilft, was hindert ein gutes Gespräch? Wie gebe ich Rückmeldung? Tipps und Tricks sich besser zu verstehen. Modelle, die auch im Alltag helfen.

Outdoor im Abenteuerwald:
...spielend Kameraden finden, gemeinsam Schätze suchen, Unterschlüpfe bauen, sich selbst überwinden, zum Künstler werden in einer tollen Natur. ... und zum Abschluss gibt es Stockbrot und Bratwurst am Lagerfeuergrill. Das klingt doch ganz toll, oder nicht?

Ringen:
Ihr lernt, wie man sich richtig aufwärmt. Ihr macht Griffschule. Ihr lernt den Trainer der Goldbacher Ringer und einen ehemaligen Schüler der MS kennen, der mittlerweile Vorstand ist ( Michael Heeg ). Ihr lernt alle Materialien kennen, die ein Ringer braucht und mit denen er trainiert. Und ihr könnt Sportgeräte testen.

Rund ums Pferd:
Ihr lernt, wie man mit Pferden richtig umgeht. Ihr lernt die Putzutensilien für Pferde kennen und dürft dann ein Pferd auf Hochglanz putzen. Ihr dürft in Kleingruppen mit jeweils einem Pferd/Pony einen kleinen Bodenarbeit-Parcours meistern. Ihr lernt die verschiedenen Futterarten kennen. Ihr könnt einen Vormittag in die Welt der Pferde eintauchen.

Stepptanz:
In diesem Workshop werdet ihr von einem Profitänzer unterrichtet, der das Stepptanzen unter anderem in New York erlernt hat. Erste Schritte und Übungen bis hin zu einer Choreographie, die dann auch in der Schule vorgetanzt wird.

Was lebt am und im Wasser?
Wir schauen genauer hin, welche Tiere und Pflanzen im Teich, am Bach, auf der Wiese und im Wald zu finden sind.

Schaut man sich diese Liste im Vorfeld an, so stellt man schnell fest, dass da viele spaßige und interessante Angebote sind. Und nicht nur das: Manches wird von bleibendem Wert sein, wie zum Beispiel die Spielfiguren, der Zaun oder die Bücherei mit den neuen Büchern. Das andere sind bleibende Erinnerungen in den eigenen Köpfen.

Und nun zur Präsentation am letzten Tag vor den Pfingstferien. Die gesamte Schule hatte sich in der Aula versammelt und wartete gespannt, was die anderen Gruppen so während dieser zwei Tage gemacht haben.
Vorab schon mal: Es waren wieder gelungene Tage mit einer positiven Stimmung, die hoffentlich bis zu den Sommerferien anhalten wird.

Zaun am Schulgarten:
Eine bleibende Sache. Ein Schüler erklärte ziemlich genau, wie die Aktion vonstatten ging, damit der Zaun auch hält und man sich nicht verletzt.

Pausenhof gestalten:
Bleibende Sache. Schüler präsentierten selbstgestaltete Figuren für ein Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel. Mit „Twister" kannst du dich ab jetzt während der Pause vergnügen.

Verrückte, schöne Phantasien:
Bleibende Sache. Phantastische Köpfe wurden kreiert. Einer fantasievoller und schöner als der andere. Träume, Wünsche und Sehnsüchte spiegelten sich in diesen Köpfen wider. Einen passenden Namen hatten sie übrigens auch noch, wie zum Beispiel: Sommergefühl, süße Träume oder ich bin dann mal weg.

Schülerbücherei:
Bleibende Sache. Mehr als 100 neue Bücher, die jeden interessieren, warten auch dich und wollen gelesen werden. Der Raum bekam auch noch einen neuen Anstrich. Dank an dieser Stelle an Frau Schrott, die uns am ersten Tag geholfen hat, die Bücher einzubinden.

Gesprächsrunde:
Zu sich selber finden, sich selbst verstehen und erfahren.

Feuerwehr:
Bleibende Eindrücke. Es gab Aktionen wie zum Beispiel eine Tür eintreten, einen Übungsparcours in Käfigen durchlaufen, aus eine 28m hohe Drehleiter steigen usw.

Abenteuer und Spiele in der Natur:
Bleibende Eindrücke. Beispiel: Du sitzt mit mehreren Schülern auf einer Bank, sollst dich dann der Größe nach aufstellen und dich noch dazu umdrehen ohne den Boden zu berühren. Bei vielen Spielen musst du dich auf deinen Partner oder deine Partner verlassen können- nicht immer ganz einfach.

Jazz-Modern-Dance:
Uns überraschte eine einstudierte Choreographie, die die Schüler in nur einem Tag erstellt haben. Super Leistung!

Ringen:
Diese Gruppe stand unter der Leitung von Michael Heeg, einem ehemaligen Schüler. Neben Aufwärmübungen, Griffübungen wurde auch gezeigt, wie man den Gegner auf den Rücken legt.

Rund ums Pferd:
Wie behandle ich ein Pferd, wo stelle ich mich hin und womit putze ich ein Pferd? Jeder durfte anschließend mit „seinem" Pferd einen Parcours laufen. Auf ein Pferd durfte man leider nicht drauf.

Fahrradwerkstatt:
Gut geputzt ist halb gewonnen!
Danach ab in den Parcours.
Angst vor einem Platten muss auch keiner mehr haben, da das gelehrt wurde.

Pimp your shirt:
Ganz toll designte T-Shirts waren das. Jedes einzelne für sich ein Kunstwerk. Auch ein schönes Erinnerungsstück.

Fahrradtour:
Und lustig wird geradelt von der Schule bis nach Niedernberg. Upps: In Aschaffenburg eine kleine Reifenpanne, aber schnell vom Lehrer geflickt und weiter ging es.

Buddha-Bowl:
Essen mal ganz anders. Mit Naturreis, Hirse, Hüttenkäse, Joghurt und Gemüse in allen Variationen wird gekocht und in Schälchen serviert. Klingt alles sehr gesund. Sieht gut aus, aber mit Sicherheit nicht jedermanns Sache. Aber der Nachtisch klang toll: Sonnenscheinschälchen.

Was lebt am und im Wasser?
Tiere und Fische wurden aus der Aschaff gefischt und in Wassergläser, natürlich mit Wasser, um sie später besser beobachten zu können. Auf dem Rückweg entdeckte die Gruppe einen Baum, der von einem Bieber angefressen war.

Lego-Roboter bauen und programmieren:
Es wurden Roboter zum Laufen gebracht, also um ein Hindernis herumzufahren oder sie sollten an einer schwarzen Linie entlangfahren.

Aktionstheater mit dem Motto: Hüte:
Drei Schülerinnen führten zu Musik ein Theaterstück fast ohne Worte auf. Die Darstellung lebte durch Verkleidung, Bewegung, Tanz.
Zu den Hüten noch: Es waren ein Safarihut, ein cooler Hut, ein Haihut, ein alter Feuerwehrhut und ein Damenhut mit kleinem Schleier.

Ein dickes Dankeschön an alle Beteiligten, auch Helfer, die nicht zur Schule gehörten, sich aber die Zeit für uns genommen haben.

So, Leute, das war es für heute.

Eure/Ihre
Kerstin Wobschall

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok