IMG 1856Am Mittwoch, den 20.9.2017, fand nicht nur die traditionelle Besinnung, an der die gesamte Schülerschaft und Lehrerschaft teilnahm statt, sondern Pfarrer Kolb als unser neuer evangelischer Pfarrer stellte sich vor und unterstützte uns.

Besinnungstechnisch betrachtet ging es um die Zeit, die hinter uns lag und vor allem um die, die noch vor uns liegt.

Die Klasse 6b eröffnete unter der Leitung von Frau Wawrowicz mit einem Lied, das unsere Wünsche und Hoffnungen beinhaltete, diese Besinnung.

Pfarrer Kolb schloss sich mit der Frage:"Ja, was soll uns dieses neue Schuljahr bringen?" an und erzählte uns eine kleine Geschichte:

Da gab es einmal einen 6.Klässler, der war eigentlich okay und nett und so und mit den Mitschülern, Lehrern und Eltern lief alles primstens. Doch dann, ganz plötzlich vor den Ferien, bekam er eine merkwürdige Krankheit. Er vergaß alles, erst seine Schulsachen, dann die Hausaufgaben, einfach alles. Und es wurde noch schlimmer: Er vergaß, was schön gewesen war, was ihm Spaß und Freude bereitet hatte. Irgendwie war hierfür das Gefühl total verloren gegangen.

Und dann kam noch dieser blöde Fahrradunfall dazu, bei dem er sich den Arm brach. Da war nichts mehr mit ins Schwimmbad gehen, mit Freunden herumtollen in den Ferien, alles nur noch schlecht. Selbst den Urlaub, den ihm seine Eltern spendierten, fand er nicht toll. Und diese negativen Erlebnisse erzählte er dann jedem nach den Ferien, ob der das hören wollte oder nicht, das war egal. Damit ging er natürlich jedem ganz gehörig auf den Keks.

Nur eine neue Mitschülerin machte sich über ihn Gedanken. „Gibt es denn tatsächlich gar nichts, so rein gar nichts, über das du dich freuen kannst?" Sie bekam keine Antwort. Daraufhin zählte sie ihm einige positive Erlebnisse auf, um seinen Gedanken einen Anstoß in die richtige Richtung zu geben. „Bei allem Guten, was dir ab jetzt passiert, sag einfach „Danke".

Das war eine sehr gute Idee. Sie half unserem 6.Klässler, zwar nicht sofort, aber mit der Zeit verschwand seine seltsame Krankheit, Vergesslichkeit genannt.

Zum Stichwort „Danke" trugen drei Schüler ihr Dankeschön an Gott vor und die Klasse 6a rundete die Besinnung mit dem Lied „Er hält die ganze Welt in seiner Hand" ab.

Ein Segen am Ende der Besinnung durfte nicht fehlen, den erteilte uns allen Pfarrer Kolb.

Ich würde sagen:"Wir sind nun für das neue Schuljahr ziemlich gut gerüstet."

An dieser Stelle kann ich nur noch abschließend sagen:

Es war eine kurzweilige Besinnung mit viel Inhalt zum positiven Denken.

Uns allen wünsche ich in diesem Sinne ein erfolgreiches Schuljahr 2017/18-

Eure Kerstin Wobschall

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