2017 01 21 Theater 05Theaterensemble „Radiks" aus Berlin spielt gegen Mobbing und Gewalt

Und wieder geht es ab ins Theater- oder besser gesagt, das Theater kommt zu uns!

Es war uns wieder gelungen, die Theatergruppe „Radiks" zu engagieren, die bereits im letzten Jahr schon bei uns gewesen ist. Diese Theatergruppe befasst sich mit sehr aktuellen schülernahen Themen, die uns alle interessieren.

Es handelt sich hierbei um das aktuelle Cyber-Mobbing per Facebook und WhatsApp sowie die Gewaltproblematik, was nicht nur bei uns an der Schule ein aktuelles Thema ist. Wieder schafften es die jungen Schauspieler, unsere Schüler durch ihre schülernahe Art und Weise zu fazinieren.

Bereits zu Beginn des Schuljahres hatten wir einen Vortrag über die Gefahren des Internets gehört. ( Ich verweise hierzu auf meinen damals dazu geschriebenen Artikel ). Jetzt wird das Thema weiter aufgearbeitet.

Man kann sich ja gar nicht vorstellen, wie aus harmlosen Neckereien ein richtiger Psychoterror werden kann.

Nachdem man dieses Stück gesehen hat, schon. So manch einer wird nachdenklich und überlegt sich vielleicht einmal vorher, was er mit seinem Handeln anrichten kann.

Problematik war, dass sich besagter Alex erschießen wollte. So der Einstieg in das Stück. Im Laufe der Aufführung wurde dann dargestellt, wie es zu so einer Kurzschlussreaktion oder letzter Möglichkeit für Alex kommen konnte. Probleme mit Freunden, d.h. er hatte eigentlich keine, Mobbing, Vater die Woche über auf Montage, Mutter hatte offensichtlich einen Lover, Alex will nicht mehr in die Schule gehen ( er ist übrigens 17 Jahre alt ), er kann sich nicht wehren, fühlt sich total allein und hoffnungslos, will Gerechtigkeit, aber wo ist besagte Gerechtigkeit?

An dieser Stelle möchte ich nicht mehr zum Inhalt des Stückes verraten – nur soviel – es ist sehenswert und nimmt eine nicht vorauszusehende Entwicklung an.

Hat Alex sich am Ende erschossen oder nicht? Ich sage es nicht, vielleicht ja oder nein.

Im Anschluss an das Stück hatten die Schüler Gelegenheit, ihre Fragen zu stellen.

Ich weiß nicht, wie das Stück auf alle gewirkt hat, aber es hat auf jeden Fall nachdenklich gemacht und uns vor Augen geführt, wie „gefährlich" unsere Welt ist und wie ausgeliefert man Mobbing oder Cyber-Mobbing gegenüber ist. Dass man etwas dagegen tun kann, wurde Gott sei Dank auch angesprochen-, damit wir nicht völlig frustriert aus dem Stück gingen.

Und nun die Bilder.

Eure/Ihre Kerstin Wobschall

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