2016 10 10 Besinnung 01

Unter dem Thema: Neue Wege gehen

Das Schuljahr ist zwar bereits ein wenig fortgeschritten, aber so kommt vielleicht auch der letzte zu der Erkenntnis, dass es doch schon angefangen hat, quasi ein zweiter Neustart. (leider konnte die Besinnung vorher aus zeittechnischen und organisatorischen Gründen noch nicht stattfinden).

Frau Wawrowicz kümmerte sich um die Organisation und den Ablauf dieser Besinnung. Zur Seite standen ihr Pfarrer Abel und einige Kollegen, die im Musikunterricht die Lieder einstudiert hatten.

Die Einstimmung zu unserer Besinnung erfolgte treffend mit dem Lied „Dass du mich einstimmen lässt."
Rektor Stein begrüßte offiziell alle Schüler und freute sich darauf, mit diesen in diesem Schuljahr neue Wege gehen zu können oder zu dürfen.
Pfarrer Abel übernahm danach und betete zu uns und mit uns. „...Gehe Schritt für Schritt mit uns..., hilf uns auch in schwierigen Zeiten..." Kurz gemacht: Viele wichtige Ziele der Schüler und Schülerinnen wurden hier angesprochen.

Ein Schüler las die Geschichte vor, in der Abraham auf Wunsch des Herrn auszog in ein neues Land. Und das mit 75 Jahren!!!
Was machst du eigentlich später in diesem Alter? Du freust dich auf deinen Ruhestand. Du willst abhängen oder chillen.
Aber was machte Abraham?
Er hörte auf die Stimme Gottes – nach langem Überlegen und Abwägen.
Er überlegte auch: Was Neues kennen lernen, neue Menschen, das wäre auch toll!
Aber: Eine Reise damals war nicht ungefährlich, alles musste man zu Fuß machen, da gab es Räuber, die Wüste und all die anderen Gefahren.
Sein Entschluss stand dann fest: Er machte sich auf den Weg und wurde somit zum Stammvater des Glaubens.

Für uns bedeutet diese Geschichte: Ohne Aufbruch lernt man nichts Neues kennen, man bleibt auf seinem Wissensstand stehen. Völlig neue Türen tun sich auf, aber wir müssen „aufbrechen".

Pfarrer Abel ermunterte uns, uns gegenseitig zu helfen, uns zu unterstützen. Denn wer heute „Streber" zu dir sagt, und du unterwirfst dich ihm, der besorgt dir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in 5 Jahren keinen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz.

Das Lied „Schritte wagen" bestätigte musikalisch die oben dargestellte Situation.

Herr Wypchol leitete zum nächsten Punkt über. Auch hier ging es um „Aufbrechen". Was zählt da mit dazu? Was für Wünsche, Ängste, Hoffnungen hast du?
Die Antworten gaben die Fußkarten der jeweiligen Klassen, die an einer Tafel gesammelt wurden. Einige Wünsche wiederholten sich selbstverständlich, so zum Beispiel bei gute Noten, Freunde finden oder keinen Stress haben.

Damit diese Wünsche auch in Erfüllung gehen, wandten wir uns mit unseren Fürbitten an Gott.
Ein Schüler der 7.Klasse verlas noch eine Extrafürbitte an Gott.

Pfarrer Abel sprach danach den Segen aus .

Das Abschlusslied "Irische Segenswünsche" rundete die Besinnung ab.

Abschließend bleibt mir nur noch festzuhalten:
Die Themen und ihre Abläufe, was Lieder, Texte, Reden betraf, waren super aufeinander abgestimmt und brachten wohl deutlich genug zum Ausdruck, worum es uns bei dieser Besinnung ging.

Dank an alle involvierten Lehrer , Dank an Herrn Pfarrer Abel und an Herrn Nees, der die Lieder musikalisch mit seiner Gitarre untermalte.

Ein dickes Lob an alle Schüler, die sich getraut haben, sich vor die gesamten Schüler der Schule zu stellen und ihre Beiträge zu liefern. Das habt ihr toll gemacht!!!

Eure Kerstin Wobschall

Und nun die Bilder, die euch sicherlich am meisten interessieren.

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