2016 03 18 Tag der offenen Tuer 02Bei dieser Veranstaltung handelt es sich eigentlich schon um ein absolutes Muss. Und zwar aus mehreren Gründen. Nicht nur, dass die 4.Klässler mit ihren Eltern sich einen Eindruck von unserer Schule verschaffen können, sondern es besuchen uns an diesem Tag auch immer ehemalige Schüler, die es wieder in die Schule zurückzieht, die gerne ihre „alten" Lehrer wiedersehen wollen, um sich mit ihnen zu unterhalten. Dies zeigt doch immer wieder, dass es bei uns gar nicht so schlecht sein kann.

Die Einstimmung des Tages erfolgte durch das Lied „Hello" von unserem Chor. Ebenfalls mit „Hello" begrüßte unser Rektor Friedrich Stein die Eltern und Kinder und alle Anwesenden und dankte an dieser Stelle allen Beteiligten für ihren Arbeitseinsatz. Es folgten zwei weitere Lieder unseres Chores, der sich nochmals präsentieren wollte.

Damit der Tag nicht langweilig verläuft, haben sich die Lehrer und Schüler mit Aktionen eingebracht, die das Arbeiten an unserer Schule veranschaulichen sollen. Zu den diesjährigen Aktionen zählten:

  • Schülerversuche im Physiksaal
  • Lernprogramme zum Ausprobieren in den Computerräumen
  • Werkstücke aus Holz im Werkraum selbst erstellen
  • In der Schulküche selbstgemachte Köstlichkeiten probieren
  • Musikinstrumente im Musikraum testen
  • Schmökern nach Lust und Laune in der Schülerbücherei mit Lesung des Buches „Blackout"
  • Unsere Streitschlichter stellen ihr Programm vor und führen Besucher kompetent durch die Schule
  • Deutschunterricht für Flüchtlinge live miterleben
  • Ringervorführung von ehemaligen Schülern ( Michael Heeg und Patrick Dominik ) und sich mit den Absolventen der vergangenen Jahre austauschen
  • Die Schulsanitäter stellen sich vor
  • Vorführungen der Arbeitsgemeinschaften Chor und Schulspiel
  • Ausstellungen von Kunstwerken in der Aula
  • Rückblick auf die Berufsmesse vom 27.2.2016 in Hösbach
  • Kulinarische Köstlichkeiten vorbereitet vom Elternbeirat

Zu der Ringervorführung erschienen zahlreiche Zuschauer – ich würde fast sagen, alle Menschen, die sich im Gebäude befanden – und ließen sich von Michael Zang als Moderator durch die Darbietung führen. Vielleicht hat der eine oder andere Gefallen an dieser Sportart gefunden, dies wäre ein schöner Erfolg. Danke für die tolle Darbietung.

Zu unseren ehemaligen Schülern zählten „unser Holzwurm" Maximilian Orschler, der es mit einem Hauptschulabschluss zum Forstwirt gebracht hat. Er brachte uns eine kleine, aber sehr beeindruckende Ausstellung seiner täglichen Arbeitswerkzeuge mit und hatte sie dekorativ mit viel Liebe präsentiert.

„Unser Ringer" Michael Heeg startete mit einem Mittleren Reife-Abschluss an der MS Goldbach über eine Ausbildung zum Chemikanten, einem Industriemeister Chemie zum Schichtführer in der Wirkstoffproduktion durch.

Luisa Hartmann machte nach der Mittleren Reife an der MS Goldbach eine Ausbildung zur Kinderkrankenschwester.

„Unser Metzgermeister und Betriebswirt" Simon Völker sollte allen schon ein Begriff sein, denn er leistete wirklich erstaunlich gute Arbeit. Ich selbst kann mich noch an seinen Abschluss in Hauswirtschaft erinnern, wo er seinem Team Anweisungen gab, wie was zu machen sei. Und jeder spurte, weil er schon spürte, dass Simon das Feeling für die Sache hat. „Du musst doch das Schwarzbrot rund ausstechen, sonst sieht es nach nichts aus." Daran kann ich mich auch noch erinnern.

Zum Schluss noch „unser Fertigungsmechaniker" Lukas Albert, den es immer wieder mal in die Schule zurückzieht und der gerne ein Pläuschchen mit uns hält.

Man sieht also, aus allen ehemaligen Schülern ist etwas geworden, sie haben ihren Weg im Leben gefunden und nicht aufgehört zu lernen, bis sie ihr Ziel erreicht hatten. Ob das allerdings jetzt das Endziel ist, wage ich zu bezweifeln, da alle sehr ehrgeizig sind.
Das Motto unseres Flyers hieß nicht umsonst: Mittelschule Goldbach...ein Weg mit Zukunft.

Hervorragend war diesmal auch, dass Frau Haferbeck eine Präsentation über die letzte Berufsmesse in Hösbach hatte, so dass auch Eltern sich informieren konnten, was für Berufe angeboten werden und bei welchen Firmen dies ist. Vielleicht ist dadurch die Entscheidung für die Berufswahl des Kindes einfacher. Dargestellt war die Präsentation noch durch eine „grünen lebensgroßen Mann" in Arbeitskleidung, so dass jeder Besucher gleich erkennen konnte, dass es sich hier um eine berufsbezogene Ausstellung handeln musste.

Dank auf jeden Fall an alle Beteiligten, die sich aktiv mit eingebracht haben und uns einen Teil ihrer Freizeit zur Verfügung gestellt haben.

Vielen Dank fürs Lesen

Kerstin Wobschall

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