Musiknoten5b vertont Gedicht

Mit insgesamt 12 unterschiedlichen Orffinstrumenten vertonte die Klasse 5b das Gedicht "Die Geschichte vom Wind" von Josef Guggenmos. Vorgetragen wurde das Gedicht von Michelle. Unten könnt ihr euch das Ergebnis anhören und nach dem "Weiterlesen-Link" auch mitlesen.

Am Abend spielte ein Hauch
um Wange, Blume und Strauch.
Da war der Wind
noch ein Kind.
Aber dann
in der Nacht
wurde aus dem Kind ein Mann.
Der zeigt, was er kann.
Der weiss wie man's macht,
dass alles rasselt und prasselt und kracht,
dass jeder erwacht!

Die Linden in der Allee
ächzen:"O weh,
wir werden gestohlen!
Haben wir Zweige, haben wir Flügel?
Bald sausen wir über Stadt und Hügel
als Grüne Dohlen!
„Hei! Mit-,Hu-, Ha-, Heulen
rast der Wind um den Turm.
Aus dem Schalloch gucken drei Eulen.
„Fliegen wir aus bei diesem Sturm?
Nein, das kann nichts taugen!"
Und sie schauen einander an
mit grossen Augen.

Auf der Kirchturmspitze der Wetterhahn
dreht sich kreischend im Kreis:
„Das ist der schönste Sturm, den ich weiss.
Bald ist's kein Sturm mehr, bald ist's ein Orkan!
„Drei Stunden tobte der Sturm.
Er warf Autos um wie ein Riese.
Doch am Morgen spielte der Wind wieder sanft
wie das Lämmlein auf der Wiese.
Ein Seemann sprach:
„Es weht eine leichte Brise."

von Josef Guggenmos

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